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Unser Service für Bremer Behörden

Zerlegung bzw. Teilung

Die Zerlegungsvermessung dient der Bildung neuer Flurstücksgrenzen und damit der Schaffung neuer Flurstücke. Der Verlauf der neuen Grenze richtet sich nach den Wünschen der Eigentümer / Erwerber unter Berücksichtigung planungs- und bauordnungsrechtlicher Vorgaben (zum Beispiel Einhaltung von Grenzabständen).
Die neuen Grenzpunkte und - wenn es notwendig ist - auch die bestehen bleibenden Flurstücksgrenzen werden mit Grenzmarken gekennzeichnet. Im Vermessungstermin werden den anwesenden Beteiligten die Ergebnisse dieser Vermessung und der Abmarkung bekannt gegeben.

Ansprechpartner:

Grenzfeststellung

Die Grenzfeststellung dient der Rechtssicherheit mit den Grenznachbarn und damit der dauerhaften Sicherung des Eigentums an Grund und Boden sowie der Wahrung des Grenzfriedens. Die Grenzpunkte werden in der Örtlichkeit mit Grenzmarken gekennzeichnet.
Die bestehenden Flurstücksgrenzen mit ihren Grenzpunkten werden anhand des Katasternachweises in die Örtlichkeit übertragen. Die Grundstückseigentümer werden grundsätzlich am Verfahren beteiligt. Sie können sich vor Ort während eines Grenztermins eingehend über den Grenzverlauf informieren, Hinweise geben und Bedenken äußern.

Ansprechpartner:

Gebäudeeinmessung

Hat sich der Gebäudebestand auf einem Flurstück verändert (Neubau, Grundrissveränderung), so ist der jeweilige Grundstückseigentümer verpflichtet, diese Veränderung durch eine fachgerechte Gebäudeeinmessung dokumentieren zu lassen.
Bei der Erstellung von Planunterlagen (Bauleitpläne, Lagepläne für Bauanträge) muss gewährleistet sein, dass der Gebäudebestand stets vollständig und aktuell im Liegenschaftskataster nachgewiesen ist.
Sie dient auch zur Vervollständigung der weiteren Kartenwerke, zum Beispiel des Stadtplans oder der Deutschen Grundkarte; daher ist die Einmessungsverpflichtung im Kataster- und Vermessungsgesetz verankert worden (§ 11 Vermessungs- und Katastergesetz).

Ansprechpartner:

Qualifizierter Lageplan

Erstellung von Lageplänen nach § 11 (3) der Bauvorlagenverordnung (BVorlV) als Anlage zum Bauantrag, das heißt Erstellung eines Lageplanes, der das betreffende Baugrundstück nach einem bestimmten Standard darstellt.

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