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Die Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) verpflichten im Abschnitt H die Bauverwaltung zur Führung einer digitalen Gebäude- und Liegenschaftsbestandsdokumentation. Darin sind alle während der gesamten Nutzungsphase der Bauwerke und baulichen Anlagen durchgeführten baulichen Veränderungen dauerhaft als Abbild des realen baulichen Bestandes nachzuweisen.

Die Bestandsdokumentation der Außenanlagen (Liegenschaftsbestandsdokumentation) bildet die einheitliche Grundlage für die sachgerechte Durchführung raumbezogener Fachaufgaben wie z. B. Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden, Ingenieurbauwerken sowie Ver- und Entsorgungsanlagen. Sie richtet sich hinsichtlich Art, Qualität und Umfang nach den Baufachlichen Richtlinien Vermessung - BFR Verm – sowie weiteren Regelwerken des Bundes (z. B. Arbeitshilfen Abwasser, Arbeitshilfen Boden- und Grundwasserschutz, Arbeitshilfen Kampfmittelräumung).

Über das Liegenschaftsbestandsmodell wird der fachliche Umfang der Liegenschaftsbestandsdokumentation beschrieben und in Form von Katalogen dokumentiert. Das Liegenschaftsbestandsmodell bildet eine wichtige Grundlage für die softwaretechnische Umsetzung von Geoinformationssystemen, die zur Führung und Nutzung der Daten dienen.

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