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AMTLICHE FESTPUNKTE

Auszug aus dem Amtlichen Festpunktinformationssystem
Auszug aus dem Amtlichen Festpunktinformationssystem

BESCHREIBUNG
Der Raumbezug des amtlichen Vermessungswesens in Deutschland wird realisiert durch ein bundesweit einheitliches, homogenes Festpunktfeld. Dieses besteht aus den Geodätischen Grundnetzpunkten (GGP), Höhenfestpunkten (HFP), Schwerefestpunkte (SFP) sowie Referenzstationspunkte (RSP). Die Realisierung und Sicherung des geodätischen Raumbezugs erfolgt sowohl durch dauerhaft vermarkte Festpunkte an der Erdoberfläche als auch durch die aktiven Referenzstationen des amtlichen Satellitenpositionierungsdienstes SAPOS® . Neben der Bereitstellung und Unterhaltung des bundesweit einheitlichen Festpunktfeldes wird der Raumbezug in Bremen bedarfsorientiert durch weitere Amtliche Festpunkte verdichtet.
Dabei handelt es sich um

  • Lagefestpunkte 1.- 4. Ordnung
  • Höhenfestpunkte 2.- 3. Ordnung
  • Schwerefestpunkte 2.- 4. Ordnung

Die Bereitstellung des geodätischen Raumbezugs erfolgt über SAPOS® sowie über das Amtliche Festpunktinformationssystem (AFIS®). Im AFIS® führt das Landesamt GeoInformation Bremen entsprechend seiner hoheitlichen Aufgabe die Daten folgender Festpunktarten für das Land Bremen:

  • Lagefestpunkte
  • Höhenfestpunkte
  • Schwerefestpunkte
  • Referenzstationspunkte

Alle Geobasisdaten des Raumbezuges werden grundsätzlich in den amtlichen Bezugssystemen abgegeben. Seit dem 1.12.2016 sind in Bremen die folgenden Bezugssysteme als amtliche Bezugssysteme definiert:

  • European Terrestrial Reference System 1989 (ETRS89) für die Lage
  • Deutsches Haupthöhennetz 2016 (DHHN2016) für die Höhe

EINSATZMÖGLICHKEITEN

  • Liegenschafts-, Bau- und Ingenieurvermessung
  • Deformationsanalysen und Katastrophenschutz
  • Analyse von Erdkrustenbewegungen
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